Förderverein Buxtehuder Hafen und Este e.V.

Fleth-Festival 2022

Buxtesounds for Ewer – so lautete das Motto unter dem am 16. und 17. September das letzte Event der Veranstaltungsreihe „125 Jahre Ewer Margareta“ stattfand. Jan Sauerwein vom Förderverein und Eventmanager Nick Reinartz stellten mit Unterstützung vom Altstadtverein, der Stadtjugendpflege, dem Förderverein Buxtehuder Hafen und Este e.V. und der Firma HBI ein vielfältiges Line-Up von Bands verschiedener Musikrichtungen zusammen. Für das leibliche Wohl sorgte der „Buxtehyder“ mit Pommes, Pulled Pork, Veggie Burgern und hausgemachter Bratwurst.

Das Musikprogramm am Freitag präsentierten „Die Kleine Dorfkapelle“ mit Swing und Dixie, „Nature Souls“ mit Indie-Pop sowie „Hanna Ki & & the Four“ mit Jazz und Soul.
Samstag folgten die Singer-Songwriter „Jules Avalon“ und „Uwe Bruns“, „Marie-Ann“ mit Alternative-Indie, „Tha Blue Hive“ mit Crossover-Rock, „The Reckless“ mit Rock, schließlich „Whale in the Desert“ mit Soul, Pop und Rock. 
An beiden Tagen hatten die Bands mit den späteren Auftritten zwei Vorteile: tidebedingt das Hochwasser im Fleth und damit eine höher gelegenen Bühne, sowie ein stimmungsvolleres Ambiente dank der effektvollen Beleuchtung.

Leider war das Wetter alles andere als spätsommerlich. Am Freitag hatte der Regengott zumindest am Abend ein Einsehen. Zum Auftakt um 18:00 Uhr mit der „Kleinen Dorfkapelle“ war es noch unbeständig, das Trio konnte dank des handlichen Equipments aber kurzerhand im Bebop spielen. Rechtzeitig zum Auftritt von „Nature Souls“ ließ der Regen nach, die Lokalmatadoren von „Hanna Ki & The Four“ hatten schließlich das Glück des einzig komplett trockenen Zeitfensters. Daß Nick als einer der Organisatoren des Festivals selbst am Schlagzeug saß, dürfte dabei eher Zufall gewesen sein.

Der Sonnabend machte seinem Namen keine Ehre. Vom Beginn um 15:00 Uhr bis zum Ende um 22:00 Uhr unterschied sich der Regen nur in Intensität und Tröpfchengröße, mit wenigen, sehr kurzen Pausen. Aber: weder das Organisationsteam noch die Bands ließen sich unterkriegen. Flog eine Sicherung feuchtigkeitsbedingt raus, spielten die Musiker einfach weiter. Nick war im Dauereinsatz mit Kabelbindern, Tape, Planen und Wischer, Jan im Pendelverkehr per Floß zwischen dem Mischpult auf der „Margarethe“ und den Steckverbindungen an Bord der „Margareta“. Kaum zurück, musste er noch das Regenwasser aus dem schwimmenden Tonstudio pumpen.

Ebenso motiviert gingen die Musiker auf die Bühne. Deutlich war zu spüren – und das bei allen Künstlern – sie hatten richtig Lust auf ihre Auftritte und ihre Fans. Keine der Bands machte von der Möglichkeit gebrauch, ihren Auftritt wetterbedingt abzusagen – was vom Publikum auch honoriert wurde. Trotz der extrem ungemütlichen Witterung fanden an beiden Tagen, insbesondere zu den späteren Auftritten, doch noch an die 200 musikbegeisterte Fans den Weg ans Fleth. So fiel das Fazit bei Jan und Nick am Ende dann doch positiv aus. „Das machen wir wieder“, waren sich beide schon am Sonntag nach dem Abbau einig.

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