Förderverein Buxtehuder Hafen und Este e.V.

Drei Tage Stadtfest an Bord der „Margareta“

Aus Sicht des Fördervereins war das Programm an Bord die Fortsetzung der beliebten Veranstaltungsreihen zur Wiederbelebung von Fleth und Ewer, wie sie in den letzten Jahren schon stattfanden. Gleichzeitig stellte es den Auftakt zu einer ganzen Reihe von Veranstaltungen unter dem Motto 125 Jahre Ewer „Margareta“ dar. Neu war dieses Jahr die Einbindung der Bühne an Bord in das offizielle Festprogramm des Altstadtvereins.

Der Veranstaltung ging wieder viel Planung, Organisation und unermüdlicher Einsatz voraus. Jörg Eisebraun, der Projektverantwortliche für alles rund um den Ewer, behielt den Überblick über Planung und Ablauf, Jan Sauerwein sorgte für Bühnenbau und Bühnenprogramm, buchstäblich bis zum Umfallen – die letzte Nacht vor dem Fest verbrachte er kurzerhand auf einem Segeltuch an Bord.

Der Bühnenbau entpuppte sich als Mammutaufgabe. Allein die erhöhte Lagerung des Großbaums samt Gaffel und Segel barg einige Tücken. Ohne diese höhere Lagerung wäre aber keine Stehhöhe auf der Bühne. Die Bühne verschlang eine Menge Material und forderte die Arbeitskraft der freiwilligen Helfer bis spät in die Abendstunden. Instrumente mitsamt Soundanlage wurden vom Bebop gestellt und mussten an Bord geschafft werden. Am Ende wurde doch noch alles termingerecht fertig.

Freitag dann der musikalische Auftakt. Die Tüdelband mit Plattdeutschem Indie-Rock und die Band Aurel sorgten rund ums historische Fleth für großartige Stimmung an einem sonnigen Abend.

Der Samstag begann an Bord mit dem offiziellen Jubiläumsprogramm. Als sichtbares Zeichen wurden um 13:00 Uhr die Vorsegel gesetzt.

Jetzt war auch Jörg Eisebraun überzeugt: „Es kann noch viel passieren aber nichts mehr schief gehen!“

Um 14:00 Uhr läutete Ulrike Kaden vom Vorstand des Fördervereins mit 4 Glasen das Tagesprogramm im wahrsten Sinne des Wortes ein.

Zum Auftakt begrüßte Her Kamprad vom Altstadverein die Anwesenden, Buxtehudes Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt hielt eine kurze Laudatio, im Anschlß folgte ein Exkurs in die Geschichte der „Margareta“ mit dem Zeitzeugen Ewald Martens, Hanna Ki und Vlado sorgten für einen Übergang in den musikalischen Teil des Programms.

Dann wurde es maritim, sogar etwas maritimer, als geplant: Der Altländer Shanty-Chor rückte mit 35 Personen an, mehr als die 16qm Bühne aufnehmen kann. Als endlich alle Mann verteilt waren, erfasste eine Windbö die gesetzten Segel. Das Schiff hätte wohl gerne Fahrt aufgenommen – wie in alten Zeiten – es war aber fest vertäut. So legte der Rumpf sich einfach ein wenig auf die Seite, ein Teil des Schlagzeugs stand zu dicht an der Reling und ging über Bord. Kurze Aufregung, schnelle Rettungsaktion, dann schmetterten Shantys ihre Seemannsweisen.

Das Abendprogramm nahm ordentlich fahrt mit dem Bebop-Trio auf, gefolgt von Gute-Laune-Cover-Hits der Band Veermaster. Ruhigere Klänge bot der Boogie-Woogie Doctor Michael Rausch zum Ausklang am Sonntag. Kurz nach seinem Auftritt setzte leichter Regen ein, damit hielt sich selbst das Wetter an das Programm

Der Samstag wurde, wie auch schon einige Renovierungsarbeiten, von einem Filmteam im Auftrag des NDR begleitet. Zum Ende des Jahres ist ein größerer Beitrag rund um das 125-jährige Jubiläum der „Margareta“ geplant – mit allen Vorbereitungen und Highlights zum Thema.

Die Bühne in Zahlen

0
m² Fläche
0
Schrauben
0
kg Sound-Equipment
0
kg Holz
0
kg Bühnenboden
0
m Kabel

Titelfoto Fenna Weselmann, weitere Fotos Ulrike Kaden, Jan Sauerwein

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