Die „Margareta“ ist seit 1992 ein bewegliches maritimes Kulturdenkmal. Um diesen Status zu erhalten, sind regelmäßige Arbeiten notwendig, sowohl aus Sicherheitsgründen als auch zur Pflege, Restaurierung, Schadensbegrenzung und Schadensbehebung. Im vergangenen Winter hat der Förderverein daher umfangreiche Arbeiten vor Allem an den Holzteilen der „Margareta“ beschlossen und setzt diese Maßnahmen hauptsächlich in 2025 um.
Um wetterunabhängig arbeiten zu können und ein perfektes Ergebnis zu erzielen, wurden der Klüverbaum und die Ruderpinne abmontiert und die umfangreichen Schleif- und Ausbesserungsarbeiten sowie die Schutzanstriche – auch an den zugehörigen seemännischen Zubehörteilen wie Korallen, Belegnägeln, Zapfen und Splinten – in einer Werkstatt erledigt, in der auch die Beschläge der Holzteile abmontiert, geprüft und zum Teil erneuert wurden.
Rechtzeitig vor den ersten Veranstaltungen kamen der Klüverbaum und die Ruderpinne frisch bearbeitet am 21. März zurück an Bord. Den Transport von der Schiffswerkstatt unter dem Kulturforum zum Westfleth erledigte Bernd Moje mit dem passenden Fahrzeug. Die Verladung auf den LKW sowie das Abladen an Bord mussten jedoch von Hand bewerkstelligt werden. Mit der Kraft von acht Ehrenamtlichen ging aber auch das reibungslos vonstatten.
Die anschließende Herausforderung: allein mit Hilfe des Bordgeschirrs (Seilen und Taljen) wurde der Klüverbaum in seiner Halterung befestigt, über den Bug geklappt und mit den vorbereiteten Stagen fixiert. Nach einer kurzen Pause stand am Heck des Schiffes noch die Anbringung der Ruderpinne am Ruderblatt an, im direkten Vergleich die deutlich einfachere Arbeit. Schlusspunkt: Einsetzen der Bundesflagge an der Ruderpinne.