Rückkehr nach Buxtehude

Die Idee, den Ewer nach Buxtehude zurückzuholen wurde konkret. Nach Gesprächen mit Frau Frieda Ecks, der Tochter von D. Ecks, sprach ich im Dezember 1980 Herrn Bartmer, den 1. Vorsitzenden des Buxtehuder Heimatvereins an und unterbreitete ihm unsere Gedanken. Er bekundete sofort großes Interesse.

Da der Heimatverein zu der Zeit die Restaurierung des Zwingers und des Abthauses durchführte, standen für den Ewer keine Geldmittel zur Verfügung.

Margareta noch als Fähranleger

Hier schaltete sich Herr E. Abraham vom Förderverein Altstadt Buxtehude e. V. ein. In enger Zusammenarbeit mit den Herren Christian Kramer und Ewald Uhlmannsiek nahm das Vorhaben „Ewer Margareta zurück nach Buxtehude“ rasch eine realistische Wende. Bei allen Gelegenheiten wurde Geld gesammelt – Brückeneinweihungen, Floh- und Weihnachtsmärkte, Altstadtfeste oder Firmenjubiläen – immer gingen die Überschüsse auf das Konto „Margareta“.

Margareta im Schlepp auf der Este

Der Ewer war allerdings nicht zu verkaufen – Wilhelm Blohm brauchte ihn als Anleger für seine Fährboote. Wir sahen uns nach einem Ersatz um. Die Suche war aber vergebens, das Wasser- und Schifffahrtsamt in Hamburg als TÜV -Behörde wollte kein altes Schiff als Anlegeponton mehr zulassen.

So entschloss sich der Förderverein einen neuen Anlegeponton bauen zu lassen.

Die Schiffswerft Buschmann auf der Peute baute für ca. DM 55.000,- einen neuen Anleger, der am 22. Mai 1987 schlicht um schlicht am Lühesand gegen die „Margareta“ getauscht wurde. Am Montag, den 25. Mai 1987, im Schlepp der Barkasse „Plumslucker“, kehrte nach 37 Jahren Abwesenheit der Ewer „Margareta“ in seinen Heimathafen Buxtehude zurück.

Quelle: Stadtarchiv Buxtehude, aus den Aufzeichnungen von Ewald Martens.